2008/03/28

Und weiter in Urlaubsmarathon ...

Also jetzt muss ich ein bissl draufhauen, weil die nächsten Themen schon in der Schlange stehen, deswegen machen wir heute eher eine Bildershow, bevor Michaelas Blog veröffentlicht werden kann.

Nach Silvester hat uns das gute Wetter erstmal verlassen und wir mussten uns teilweise die Zeit mit Indoor Aktivitäten vertreiben. Also haben wir uns ein privates Surfmuseum angeschaut. Es war echt toll ich wollte gar nimmer weg! Wir haben viel Neues über die Surfgeschichte erfahren und wurden teilweise persönlich vom Inhaber (ehemaligen bekannten shaper) durchgeführt. Er ist über 80, geht aber immer noch regelmässig surfen und kann uns wahrscheinlich einiges vormachen.



Wir durften uns auch ganz cool und lässig in der Tube fotografieren.



Nach zwei Tagen im Dauerregen (davon gibt’s keine Fotos) ist dann endlich die Sonne ein bisschen rausgekommen und nicht nur wir haben uns da drüber gefreut. Die Pelikane waren auch außer sich.




Die Nacht haben wir dann an einem Parkplatz direkt am Strand verbracht. Erst haben wir natürlich unser Abendessen auf den Grill geschmissen und sind dann bald ins Bettchen (also in Die Elke) gekrabbelt, mit der Hoffnung auf gute Wellen am nächsten morgen.





Beim Spaziergang am Morgen haben wir die Wellen gecheckt und die waren echt spitze. Also haben wir dann unsere Kriegsbemalung aufgetragen und uns in die Wellen geschmissen (Es ist eigentlich Zinksalbe, die schützt gegen die aggressive Sonnenstrahlung).





In Nelson Bay haben wir uns dann einen Tagesausflug auf einem Boot geleistet, oder eher noch von der Julia und ihrer Familie zur Hochzeit schenken lassen. Haben den Tag richtig genossen mit leckerem Essen, Wein und Schnorcheln an einer Insel an der wir über Mittag angelegt haben. Aber ich lasse jetzt einfach die Bilder für sich sprechen …













Auf dem Rückweg dürften die Kinder und ich (Denisa) im Fischernetz rumtoben. Die anderen Erwachsenen wollten irgendwie nicht mit …





Und diese riesigen und bunten Spinnen gab es da überall. Für den Christian Grund genug da nicht hinzuziehen. Mir hat es da voll gefallen!




Die nächsten Tage haben wir unseren Strandurlaub fortgesetzt und uns hauptsächlich in Wasser aufgehalten und gesurft und zwischen durch am Strand ausgeruht. Hier sind wir in Anna Bay.







Hier war ich alleine an Shelly Beach beim Sonnenaufgang spazieren, da ich den Christian nicht aus dem Bett bekommen hab. Aber da hat er auf jeden Fall was verpasst.








 Und die Pelikane, die fine ich einfach voll cool ... also muesst ihr da mit durch!





Den Nachmittag haben wir dann wieder mit Surfen verbracht, aber da haben wir leider nie Bilder, weil wir da einfach surfen und keine Fotos schiessen! Also musst ihr es uns glauben, dass wir nicht nur posen.





So jetzt gibt es nur noch über Sydney zu berichten ... und warum ich jetzt immer nach Sydney zum Friseur will!

2008/03/12

Jetzt wird's aber Zeit!!!

Oh man ... es wird mit uns immer schlimmer, jetzt sind wir schon 2 Monate aus dem Urlaub wieder zurück und der „Reisebericht“ hat es gerade zum zweiten Tag geschafft!
Aber da es ja mittlerweile sooo viel zu berichten gibt, werde ich euch nur mit ein Paar Bildern zufrieden stellen müssen.
Seit unserem Urlaub waren wir auch schon wieder in den Grampians, und es war nicht so verregnet, wie das letzte mal. Und wir haben da auch wieder einige schöne Bilder gemacht. Und dann war ja auch noch die Michaela bei uns zu Besuch und wir haben die Great Ocean Road bereist.

Aber jetzt ertsmal ein "paar" Bilder von unserem Urlaub...

Als wir bei Julia und Daniel angekommen sind, haben wir gesehen, das die Wellen die es in Collongatta gab absolut nichts fuer uns waren (einfach zu riesig). Da fahren wir Tausende on Kilometern um ins surfer Paradies zu kommen und dann können wir da nicht mal surfen. Man muss hier zu sagen das in Collongatta Mick Fanning (der amtierende Surf Weltmeister) und die Stephanie Gilmore (die amtierende Weltmeisterin) wohnen und natürlich surfen. Außerdem wohnen da auch unsere Surf Lehrer aus Frankreich, Julia und Daniel, die wir da besuchen waren und Silvester mit Ihnen gefeiert haben, aber dazu dann später.
Also weil die Wellen in Collongatta zu groß für uns waren sind wir für einen Tag nach Noosa gefahren.



Noosa ist eigentlich ein der bekanntesten tropischen Paradies Straende an der West Kueste, aber wir haben es eher grau erwischt.





Und windig war es auch ziemlich wie man sieht



An Silvester morgen sind wir dann zurück zur Julia und Daniel erfahren, die uns dann enttäuschen mussten, weil die Beach Party zu der sie uns mitnehmen wollten wegen Wind abgesagt worden ist. Sind dann mit zu einer Feier von Julias Freunden, und haben auch so gut gefeiert, wie man sieht (;-)









Und am nächsten Tag früh konnten wir diese Aussicht aus unserem Bus geniesen.

2008/01/29

Freiland Zoo und ab in den Regen ...

Also wie versprochen erzähle ich euch erstmal von unserem Ausflug in den groessten Freiland Zoo in Australien. Um halb sieben hab ich den Christian aus den Federn geschmissen, und sind dann gleich aufgebrochen, weil wir eine Führung mitmachen wollten, bei der man bevor der Zoo aufmacht hinter die Kulissen schauen kann. Aber das Aufstehen war gar nicht schlimm, weil man im Bus eh nicht so lange schlafen kann, wenn man von der Sonne geweckt wird (also ich, der Christian könnte auch da ewig schlafen, wenn es mich nicht geben würde).



Haben uns dann einen schönen Vormittag gemacht und ganz viele Tiere gesehen und ich konnte zum Schluss sogar einen Wombat streicheln.



Ansonsten war es auch nicht viel anders als in jedem anderen Zoo, außer dass da keine Zäune waren (und Elephanten aus den Boden gekrochen sind (;-) ...)

Hier sind dann ein Paar Eindrücke …



Die riessen Schildkröten …



und der Loewe…



Und was natürlich nicht fehlen kann - die Kängurus!!!



Da hab ich auch dieses tolle Foto von diesem wunderschönen Kakadu. Die sind aber für uns keine Besonderheit mehr, eher ganz schöne Nervensägen. Vor allen wenn sie sich Früh lautstark auf den Baum neben unserem Bus unterhalten.



Nachmittags haben wir unsere Reise dann fortgesetzt und die Strecke bis nach Glen Innes zurückgelegt. Glenn Innes ist eine Mini Stadt mitten im Farmerland, wo es auf jeden Fall mehr Kühe gibt als Einwohner. Da haben wir uns da einen Campingplatz gesucht und unsere verschwitzten Körper gereinigt und uns dann auf den Weg nach was essbaren gemacht. Sind dann, dank einer Empfehlung, in einer einheimischen Spielhöhle gelandet, wo sich an dem Tag alle, von jung bis alt, die da leben versammelt haben. Alle, also wieder „von jung bis alt“ haben ihr Können dann an der Bullriding Machine beweisen müssen, war super lustig zu beobachten. Da haben wir auch die besten Steaks meines Lebens gegessen. Sie wurden roh auf einem heißen Stein serviert und man konnte sie nach Belieben braten … einfach der Wahnsinn … träume heute von davon!

Also dass war für mich einer der schönsten Abende, einfach unerwartet und authentisch!

2008/01/14

Frohe Weihnachten und ab in den Urlaub ...


Jetzt sind wir erst seit zwei Tagen wieder in Melbourne - in unserem australischen Zuhause - und werden schon nach unserm Blog gefragt. Deswegen fange ich lieber gleich mal an, bevor die Erinnerungen verblassen und der, auf jeden Fall mehrteilige, Reisebericht nicht vollständig werden sollte.

Also erstmal über unser erstes Weihnachten im weiten, aber mittlerweile nicht mehr sooo fremden Land: Am Heiligen Abend hat uns die Familie von der Emma aufgenommen. Emma arbeitet mit Christian im Labor und macht da auch ihren PhD. Wir hatten Languste und viele verschiedene australische Nachspeisen verspeist und dazu bei ca. 25 Grad kühlen und leckeren Weiswein genossen. Haben euch alle ganz toll vermisst, waren aber heilfroh nicht alleine zu zweit in unserer kleinen Wohnung Weihnachten feiern zu müssen.
Am 26. Dezember, waren wir dann noch mal eingeladen, zum „Boxing Day“ und zwar bei einer anderen Freundin, die auch mit Christian im Labor arbeitet. Jetzt sieht man, wie gefragt der Christian bei seinen Kolleginnen ist!
Wie auch immer, wir haben uns auf jeden Fall beide gefreut mal mit richtigen Australiern auf australisch Weihnachte feiern zu können.

Am 27. Dezember früh haben dann aber unsere Reise angetreten. Am ersten Tag stand die Stecke durch Victoria, unseren Bundesstaat, nach Dubbo in New South Wales auf unserem Plan.



Es waren 830 km durch die in Australien fruchtbarsten Ecken. Auf unseren Weg sind wir an ganz vielen Weinfeldern und Obstplantagen vorbei gefahren. Und man darf nicht vergessen die Tausende von Kuh- und Schafsaugen die uns angeklotzt haben. 



Also so schaut es nach der Grenze nach New South Wales aus, ziemlich heiß und öde. Deswegen haben wir uns später eine kurze Abkühlung im Freibad gegönnt.



Abends wurden wir dann für unsere Fahrausdauer mit einem wunderschönen Sonnenuntergang belohnt.





Man kann da gar nicht glauben, dass wir paar Stunden später in einen krassen Sturm reingefahren sind und mit 30 km/h durch strömenden Regen und Blitze fahren mussten. Teilweise standen die Strassen unter Wasser, also hat unser Bus den ersten Härtetest überstanden.

So nebenbei erwähnt …
Unseren Bus haben wir Elke getauft. Die meiste Zeit wird sie gelobt „Flotte Elke“ (man kann ja in Australien eh nicht schneller als 110km/h fahren und das kriegt sie noch gut hin) Aber wenn es steiler wird, dann kann schon mal sein, dass uns auch mal „Fette Elke“ rausrutscht.

Die erste Nacht haben wir dann in der Elke in Dubbo verbracht. Zuvor sind wie aber erstmal in einem Pub auf ein Bierchen eingekehrt. Früh sind wir dann bald aufgestanden und haben den groessten Freiland-Zoo Australiens besucht. Aber davon werden wir das nächste mal berichten…





2007/12/24

Mt. Buffalo - Ab in die Berge

Pünktlich zu den Feiertagen gibts mal wieder einen Blog von uns.
Diesmal wollen wir euch von unserem Trip zum Mt. Buffalo berichten. Falls ihr zu den glücklichen Auserwählten gehört, die uns in Bild und Ton zu Weihnachten bekommen haben, kennt ihr die Bilder hier schon, aber für alle anderen hier ein paar Eindrücke vom Nationalpark.






Also vor ein paar Wochen sind wir als zum Mt.Buffalo aufgebrochen um endlich mal an richtige Felsen zum Klettern zu kommen und nicht immer nur and Kunstwänden zu hangeln. Die Strecke hat sich dann als länger als gedacht herausgestellt und nach ein paar Irrfahrten sind wir dann doch an unserem Campingplatz gegen 0:30 angekommen. Da hat sich dann wieder eindeutig der Vorteil unseres Busses gezeigt, da wir kein Zelt mehr im Dunkeln aufbauen mussten, sondern uns einfach hinten ablegen konnten. Aber haben dafür einige Wombats und Walabies auf unseren Weg gesehen.



Die meisten Tiere sind hier nachtaktiv und deswegen muss man sehr vorsichtig sein, dass sie einem nicht unter die Räder laufen, wenn sie tollpatschig am Straßenrand rum hüpfen. Um die wilden Tierchen(„Wildlife“ nennen es die Australier) zu schützen, stellen sie Schilder die darauf hinweißen, dass da welche am Straßenrand sitzen könnten und dann dauert es nicht mehr lange und man sieht sie. Ist fast wie in einer Safari.



Am nächsten Morgen gings dann aber mehr oder weniger ausgeschlafen mit Berit und Dave los zu den ersten Felsen. Da es draußen ein ziemlicher unterschied zum Klettern and Kunstwänden ist, haben wir erstmal lange Erklärungen über Sicherungstechniken usw. von Dave bekommen…hier in Australien werden nämlich nirgends Haken etc. in die Wände gesetzt um sein Seil einzuhängen sondern man muss sich immer einen Spalt im Fels suchen wo man dann verschiedene Sicherungs-Verbindungen einklemmen kann.



Sehr kompliziert und man braucht da viel Erfahrung. Aber das hat ja alles für uns der Dave gemacht und der war früher Kletterlehrer. Also konnten wir uns da sicher fühlen und fröhlich unser Können an den Wänden beweisen können.






Wurden auch von wunderschönen Aussichten für die Anstrengungen überrascht.




Und zum Schluss ein zeige ich euch stolz meinen ersten Spinnenfang. Ist wahrscheinlich eine Huntsman, also nicht giftig. (Aber so sicher sind wir uns da auch nicht) Ist aber eine kleine also hoffen wir, dass sich die Spinnenmama nicht bei uns im Hintergarten versteckt.


2007/11/09

Denisaaaa......ins AUTOOO !!!!

Nun ist es also soweit....

nach einem guten halben Jahr ohne fahrbaren Untersatz kommen auch wir nicht mehr an einem Auto vorbei. Naja eigentlich gings schon...solange man sich die Zeit in Melbourne und näherer Umgebung vertreibt, aber da unser erklärtes Ziel ja die professionelle Surfer Karriere ist brauchen wir auch ein klassisches Surfer Auto: Richtig - einen Bus! Also ab ins Internet und gleich mal die lokalen Verkaufsseiten gecheckt. Erste Plan war eine Auto von Privatleuten zu kaufen, da es immer genug Backpacker gibt die grad auf ihrem Heimweg sind und ihre Kiste wieder loswerden wollen/müssen. Das hat sich aber ales relativ teures und buerokratisch aufwendiges Unterfangen dargestellt.....JA Behörden gibts auch hier. Naja wir hams trotzdem versucht... soll uns ja keiner nachsagen können wir wären zu bequem... aber wie auch immer... letztendlich gings dann doch zu nem riesen Automarkt wie ausm Bilderbuch und haben dann dort unser Auto gefunden. Nach vielen 'Hmms' und 'Najas' konnten wir uns dann auch durchringen zu unterschreiben und waren letztendlich auch glücklich mit unsere Entscheidung.

Das ist er also - unser Mitsubishi Starwagon

Fuer unsere Autofreunde: 1992, Automatik, 2.0l, 90 PS, 8 Sitze und so umbaubar wie ein Transformer ....ach ja und natürlich das Lenkrad auf der falschen/anderen Seite .... aber man gewöhnt sich ja an alles. Also irgendwie musste die Kiste ja auch heim und so gings dann also an unsere erste richtige Autofahrt im umgedrehten Straßenverkehr...ziemlich verwirrend aber das halbe Jahr Fahrradfahren auf der linken Seite hat sich bezahlt gemacht. Gut angekommen daheim, gins dann auch gleich an die Ausbau- und Tuning-Planung. Soll heissen: Moskitonetze und Vorhänge fuer die Fenster fuer ein bißchen Privatsphäre bei Nacht und ne Waescheleine hinten fuer nasse Sachen die nun mal zum Surfen dazugehoeren. Also ab in die IKEA über die Straße und wieder mal Shopping!

Also Auto fertig und ab zum ausprobieren. Letzten Dienstag war hier Cup Day (Pferderrennen) und da dass hier ein riesen Ding ist gibt auch gleich nen Feiertag dafür damit alle hingehen und sich hemmungslos betrinken können. Wir dagegen ham uns ein langes wochenende draus gemacht (Denisa hat sich Montag frei genommen) und Richtung Phillip Island losgezogen. Diese kleine Insel ist eigentlich dafür bekannt, dass man sich dort Pinguine anschauen kann, die jeden abend bei Daemmerung vom Meer zu ihren Nistplaetzen wandern... allerdings ist dies Bucht abgesperrt und man zahlt ganz schön fuer den Anblick... naja Tourismus halt... Wir ham erstmal die Insel genauer erkundet (in ca. 1 h abgefahren) und alle Surfstraende auf tauglichkeit und Koennerstufe eingeschaetzt. Abends dann immer einen netten Parkplatz zum schlafen gesucht (mit Meerblick natürlich) und frueh von der Sonne wecken lassen. Alles in allem ein super Wochenende, dass zwar mit viel Regen angefangen hat aber die letzten 2 Tage haben uns wieder mehr als entschaedigt.

So und jetzt lass ich einfach noch ein paar bilder fuer sich sprechen...bis bald!

Mutter mit Kind...


Sonnenuntergang auf Phillip Island



Pasta kochen fuer Camper


Denisa traeumt schon von der naechsten Welle


Abendessen fuer Sportler


Viel zu frueh zum Aufstehen...


Ausblick am Morgen zum 'Pyramide Rock'


Fruehstueck in malerischer Landschaft


Unser Heim auf vier Raedern


Koalas - faul aber suess



Denisa hat schon wieder einen gefunden

Verdammt lang her...

Hallo allerseits...

ja ich weiß es ist schon wieder verdammt lang her seitdem der letzte Blog rausgekommen ist (über nen Monat - oh mein Gott!!) und jedesmal versprechen wir dass es bis zum nächsten nicht mehr so lange dauert... aber wie es eben ist... man wird hier einfach träger und relaxter....und schwupps ist schon wieder so viel zeit vergangen.....zum anderen muss man aber auch sagen, dass es einfach immer mehr zum alltag hier wird und da nicht wirklich viel interessantes dann zu berichten ist... UND in letzter Zeit hatten wir auch viel um die Ohren und unser elektronisches equipment (Notebook) hat den Geist aufgegeben, nachdem ihm Denisas Wein nicht so gut geschmeckt hat (ist aber schon beim Notebook Service und auf dem Weg der Besserung).... naja aber jetzt genug der Entschuldigungen und Ausreden.. was ist jetzt im letzten Monat bei uns so passiert?? Zu allererst: SHOPPING!! Soll heißen wir ham uns das Geld fuer unsere heiß ersehnten Surfbretter zusammengespart und ab gings mit dem Zug nach Torquay zum Brettl kaufen. Wie man sieht wars bei Denisa "Liebe auf den ersten Blick" und sie hat sich auch gleich bereit erklärt sie bis nach Hause zu tragen.





Nebenbei hab ich mir dann auch gleich noch nen langen Neo zugelegt, da es hier immer noch scheiß kalt im Wasser ist. Tja und dann wars auch schon soweit und die Kasse war leer und unsere Zeit bis zum nächsten Gehalt haben wir dann mit Pasta und Fertig Sossen verbracht... naja ganz so schlimm wars auch wieder nicht.

Naja auf alle Fälle waren wir dann schon ziemlich heiß drauf die Bretter auch auszuprobieren und wies der Zufall will haben wir beim kommenden Kletterbesuch an unserer "Hauswand" ein deutsches Pärchen aus Kiel kennengelernt (Tobi und Marissa), die auch ziemlich dem Surfen verfallen sind (zudem haben die beiden auch Windsurf Bretter, was ja auch zu Kiel passt). Spontan wie Denisa ist hat sie die beiden auch gleich mal zum abendessen eingeladen, da wir fuer ein paar freunde tschechisches Gulasch mit böhmischen Knoedeln gekocht haben... und auf zwei mehr oder weniger kams dann auch nicht mehr wirklich an.

Am folgenden Wochenende gings dann also wieder nach Torquay aber eben diesmal um unsere Bretter auch zu testen... (ich weiss Bilder wären jetzt schön, aber am Strand mit Foto...und da wir ja da noch kein Auto haben wars zu stressig). Auf alle Fälle gings besser als gedacht... man muss zwar um einiges mehr paddeln mit den kurzen brettern, aber man kommt schon voran... die ersten "Pop-up"s (aufstehen aufm Brett fuer nicht Surfer) haben geklappt und das sofortige vom-Brett-fallen natürlich auch. Aber zu unserer Verteidigung muss man sagen dass der Swell auch nicht der beste war... wie auch immer... hatten wir nen super Samstag am Meer... dumm war nur dass Denisa daraufhin nen leichten Grippe Anflug hatte und ein paar Tage auf der Couch festsass.

Hmm.. was gibts noch erzaehlenswertes????... ach ja einmal wars so richtig heiß an nem Sonntag und aus welchem Grund auch immer... wir hatten die Idee ins Freibad zu gehen... und zwar in Prahran (Nachbar Stadtteil südlich von uns)..also wir hin und sah alles ganz nett aus nur komisch war dass auf einer Seite nur Jungs rumgelegen haben die anscheinend seeehhhhrrrr auf ihr Aeusseres bedacht sind. Na... und was sagt uns das? Richtig wir sind hier im offiziellen Homo-Freibad von Melbourne gelandet... was ein Spass. Aber alles halb so schlimm ... ich bin einfach immer brav an Denisas Seite geblieben und hab immer auf den Boden geschaut.

Vor zwei Wochen dann hat uns Ann (aus meiner Arbeitsgruppe) mit in ein afrikanisches "Restaurant" genommen... wenn man von nem Restaurant reden kann... es war eher wie ein ne Art Kantine mit Buffet und man konnte sich aus verschieden Curries und anderen Leckereien aussuchen was man wollte... und das beste an dem Ganzen: Man zahlt am Ende soviel wie man möchte oder was man denkt was das Essen wert wart...(Guter Tip wenn man mal wieder knapp bei Kasse ist...oder einfach lecker afrikanisch essen will).

Ok soviel also zu den letzten Wochen...Unser neues Auto und der erste Trip damit kommt dann im naechsten Blog und dann gibts auch wieder ein paar mehr Bilder...versprochen!